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2018

Ottomar Anschütz vor 135, 130, 125 und 120 Jahren

Vor 135 Jahren

Eine Besonderheit stammt von der Enthüllungsfeier des Niederwalddenkmals, welches ein Sinnbild des Zusammenschlusses aller deutschen Volksstämme symbolisiert, oberhalb von Rüdesheim durch Kaiser Wilhelm I. am 28.Sept. 1883. Momentaufnahmen, die in höherem Auftrag gemacht wurden und die erstmalig in Deutschland einen großen Staatsakt photographisch festhielten. Diese Photographien wurden als erste Reporteraufnahmen bezeichnet. Ottomar wurde namentlich vom damaligen Kronprinzen Friedrich zu den Aufnahmen herangezogen und diesem hatte er es auch zu verdanken, dass ihm bei den Manöveraufnahmen jede Unterstützung von Seiten der Militärbehörde zuteilwurde.

Vor 130 Jahren

Patent für erste Momentkamera mit Schlitzverschluss, die zur ersten Pressekamera wurde.

Photographische Kamera, Patentiert im Deutschen Reiche, D.R.P. Nr. 49919 vom 27.Nov. 1888

Vor 125 Jahren

Ottomar  photographierte die ersten Flugversuche Lilienthals, wie dieser 1893 vom schrägen Dach seines Holzschuppens auf der Steglitzer Maihöhe in Berlin absprang. So entstand eine ganze Serie von Flugaufnahmen von der Maihöhe. Lilienthals Normal-Segelapparat Nr.11 wurde das erste Serienflugzeug der Welt und Heinrich Seiler aus Liegnitz war der erste Käufer.

2018 ist somit der 125. Jahrestag der Eröffnung des ersten Flugplatzes der Welt. Ottomar Anschütz Photographierte 1893 den Start des ersten Menschen vom Dach des Hangars auf der Steglitzer Maihöhe in Berlin. Der erste Pilot war Otto Lilienthal. Hoffentlich hat das Berlin nicht vergessen!

 

Weltausstellung in Chicago 1893

 

Die Anschütz-Automaten-Schnellseher trugen die Aufschrift „Greatest Wonder of the World“ und nicht Anschütz-Schnellseher. Sie feierten dort wie üblich einen riesigen Erfolg. Interessant und seltsam für die spätere Geschichtsschreibung ist auch, dass Thomas Edison, der sein Kinetoscope schon seit zwei Jahren beworben hatte und dieses vor seiner Vollendung in der Presse oft als „Edison Latest Wonder“ genannt hatte, auf der Weltausstellung in Chicago, im eigenen Land, nicht in Betrieb war!!

Vor 120 Jahren

Palästinareise mit Kaiser Wilhelm II, 1898

 „Der Kaiser sagte zu mir:  Herr Anschütz, ich will etwas sehr Schönes haben!“

Ottomar Anschütz begleitete Kaiser Wilhelm auf dessen Palästinareise, brachte einen Bildband darüber heraus und stellte die Photographien auf Wunsch des Kaisers auf der Berliner Kunstausstellung aus.

Eine Auswahl dieser Photos, die Ottomar auf dem Schiff entwickelt und vergrößert hatte, erhielt der Sultan Abdul Hamid vom Kaiser in einer Schmuckkassette überreicht, als sie auf der Reise in der Türkei Station machten. Abdul Hamid war so begeistert, das Ottomar von ihm den Osmanischen Orden erhielt.

Zwei Fragen beschäftigen mich seit einigen Monaten immer noch?

 

1907, im Jahr von Ottomars Tod, war Berlin zu einer Verkehrsreichen Hauptstadt geworden. Es gab die Eisenbahnen, Straßenbahnen und vor allem wurden die Unmengen von gut riechenden Pferdegespannen durch stinkende Kraftfahrzeuge ersetzt.

1.     Warum hat mein Urgroßvater Ottomar Anschütz, der die schnellste Kamera der Welt erfunden hatte, sich nicht mit der Erfindung und Verbreitung der Automobilgeschichte beschäftigt? Ich habe nicht eine Photographie in dieser Richtung!!

 

2.     Warum wurde Ottomar von der Berliner Ehrengrabliste gestrichen, wenn die Post 2016, nach über 120 Jahren, eine Briefmarke nach einer Photographie von Ottomar Anschütz herausbringt, dass sich das Berliner Kunstmuseum 2016 und 20017 sich über gefundene Anschütz-Photographien maßlos freut, im Berliner Bundestag ein Photo von Ottomar Anschütz ausgestellt ist, bei Google 19000 Ergebnisse angezeigt werden.  und ich aus aller Welt regelmäßig Anfragen über Ottomar Anschütz erhalte? Mir ist es aber, mit vielen Unterstützern, 2018 gelungen, dieses Kunstdenkmal vielleicht doch noch zu retten.

 

Liebe Leser dieser Seiten, ich habe mich (70+) bemüht ihnen möglichst viele Informationen über Ottomar Anschütz zu liefern, doch bin ich kein Informatiker geworden. Mir ist es aber gelungen, diese Informationen zu installieren und die Seiten zu pflegen. Mein Wunsch ist es, dass auch in Zukunft das Thema „Ottomar Anschütz“ weiter wie bisher erforscht wird.

Ich bin dankbar über jede erhaltene Ottomar-Information, auch wenn sie noch so klein erscheint. Bitte schreiben Sie mir, ich antworte möglichst schnell.

Urenkel